
Kung Fu erlangte seinen besonderen Ruhm durch den "King of Kung Fu"
Bruce LEE, der
unsterblich durch seine großartigen Filme wurde.
Dem
"kleinen Drachen" (chin. "LEE, Shao Long") ist es zu
verdanken, das Kung Fu in allen
Teilen der Welt bekannt und geschätzt wird.
Der Ursprung des Kung Fu's, als auch allen anderen chinesischen Kampfkünsten,
liegt im
legendären Shaolin Tempel - einem Kloster in der Proving Henan, VR
China. Von dort aus
verbreitete sich das Shaolin Kung Fu über ganz China aus
und mittlerweile existieren über
200 Stile, die auf gemeinsame Wurzeln zurückgreifen
können.
Der Budo Kunst e.V. unterrichtet zum Einen das südchinesische "Shaolin
Kung Fu der 10 Tierstile"
(chin. "Shaolin Shi Xing Chuan") mit
Stilen wie Schlangen-, Affen-, Tiger-, Kranich-, Adler-,
Panther-, Löwen-, Bären-,
Pferde- und Drachentechnik.
Jede dieser Techniken sind für spezielle Bereiche des Trainings entwickelt
worden. Bei der Schlangentechnik werden innere Kräfte (geistige und körperliche
Kraft) gelehrt während
z.B. bei der Tigertechnik das Training des ganzen Körpers
im Vordergrund steht - vor allem
Arm-, Bein- und Hüftbewegungskraft. Die
Pantertechnik beinhaltet Schnelligkeit und Sprung-
kraft, beim Affen dagegen einen
flinken Laufstil und geschmeidige Bewegungen.
Zum Anderen wird das
nordchinesische "Geheimnis der Gottesanbeterin Kung Fu "
(chin. "Mimoen
Dang Lang Kung Fu"), mit seinen über 118 verschiedenen Fußtechniken
unterrichtet. Im Mimoen Dang Lang Kung Fu kommt es vor allem auf Schnelligkeit
und
Beweglichkeit an. Dabei wird mit Händen, Füßen, Sprüngen etc. versucht
gleichzeitig
anzugreifen wobei die Angriffe so schnell hintereinander kommen wie
Kugeln aus einer Maschinenpistole.
Vor allem die Fußtechniken werden hier besonders sorgfältig trainiert.
Die Kombination
beider Kung Fu-Stile trägt den Namen "Shaolin Lee Gar Kung Fu".
Hier
werden beide Stile wirkungsvoll miteinander verbunden, was die Effektivität erhöht
und die Anzahl der Techniken um ein vielfaches steigert.
